Foto Katrin WoitackFoto Katrin Woitack

Die etwa 1,56 Meter große, farbig gefasste Holzskulptur aus dem Chorraum der Stiftskirche stellt vermutlich „Helmburgis“, die Gründerin des Stiftes Fischbeck dar. Im kommenden Jahr wird sie, wie auch der Fischbecker Wandteppich und das Adlerlesepult im Nds. Landesmuseum Hannover in der Ausstellung „Schatzhüterin“ zu sehen sein. Seit einiger Zeit befindet sich die Skulptur zur Konservierung und Restaurierung in der hauseigenen Restaurierungswerkstatt der Klosterkammer. Heute stand eine außergewöhnliche Untersuchung in einer radiologischen Praxis im Zentrum Hannovers an.

Computertomographie soll Alter enträtseln

Mit Hilfe der Computertomographie  (CT) lässt sich – ohne die Figur zu beschädigen – ein virtueller Schnitt der Holzstruktur erstellen. Die CT-Bilder werden für die anschließende dendrochronologische Untersuchung benötigt, die das Alter des Holzes, beziehungsweise das frühestmögliche Fälldatum des Baumes bestimmen soll. Die Restauratoren erhoffen sich damit die kunsthistorische Einordnung um 1300 n.Ch. bestätigen zu können.

Bericht im NDR Fernsehen

Der NDR hat diese besondere Untersuchung gefilmt und wird den Bericht am 30.06.2017 um 19.30 Uhr in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ ausstrahlen.

 

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