Baugeschichte

© Stift Fischbeck

© Stift Fischbeck

Die Stiftskirche in der heutigen Form entstand in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als dreischiffige flachgedeckte Kreuzbasilika mit mächtigem Westriegel und einer Krypta.
Von außen wirkt sie eher schlicht in Bruchsteinmauerwerk. Durch ein schönes Portal im Westwerk gelangt man in das Langhaus und dort empfängt den Besucher ein großartiger Blick in das Kircheninnere.

1234 erlitt die Kirche einen Brandschaden und wurde bis 1254 wieder aufgebaut. Das heutige Bild des Kircheninneres stellt sich nach der umfassenden Renovierung von 1904 wunderbar farblich gestaltet dar. Kaiser Wilhelm II. finanzierte diese große Sanierung zum Teil aus seinem Privatvermögen.

Weinender Engel, Krypta

© Burkhard Meinecke

Zeitzeugen der Jahrhunderte gelebten Glaubens finden sich heute in der gesamten Kirche wieder: ein altes Tympanon aus dem 12. Jahrhundert über dem Portal im Westwerk, die wunderbar schlichte Krypta als erhaltenes Zeugnis des allerersten Kirchenbaus, ein Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert, die Figur der Stifterin Helmburgis, deren Legende der Wandteppich von 1583 zeigt und vieles Interessante mehr.

Einen genaueren Blick auf die über tausendjährige wechselvolle Geschichte und die Ausstattung der Stiftskirche, sowie einen Einblick in das religiöse Leben innerhalb der Stiftsmauern erhalten Sie in den Führungen.

Offene Kirche

Auch außerhalb der Führungen ist die Stiftskirche von Ostern bis Ende Oktober verlässlich geöffnet und lädt zu Einkehr und Gebet ein (Dienstag bis Sonntag 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr).