OstermorgenOstermorgen

Das Ostermorgenlicht siegt über die Dunkelheit

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“. Mit diesem Ruf beginnen Christen in aller Welt den Ostersonntag. Noch in der Nacht versammeln sie sich in Dörfern und Städten, beginnen in der Dunkelheit mit Stille, Lesungen, Gebeten, bis sich das Licht der Osterkerze ausbreitet und schließlich viele kleine Kerzen entzündet. Mit diesem Licht kommt auch das Morgenlicht in die Kirchen und die Herzen der Menschen. Das Licht siegt über die Dunkelheit, das Leben siegt über den Tod.

Auferstehung – Hoffnung – Auftrag

Das ist die Botschaft, die uns Ostern erreicht. Auch im Stift Fischbeck feiern wir in aller Frühe um 6 Uhr Gottesdienst und beten für alle Menschen, die der Macht der Dunkelheit, der Macht des Todes ausgesetzt sind: den Bombenangriffen, der Flucht, der Folter und der Gewalt, auch hier bei uns. Der gekreuzigte Christus vereint in sich ihre Angst und Qual, alle Sorgen und den Schmerz. Die Feier seiner Auferstehung bedeutet uns, dass wir die Hoffnung auf eine gerechte, helle Welt, ein Leben für alle, ein Ende des Schreckens nicht aufgeben. Das Kreuz mahnt uns, die Augen vor dem Leid anderer nicht zu verschließen und die Stimme für die Verstummten zu erheben. Darum die Ostermärsche für den Frieden, darum die Sammlung der Kollekten für die Diakonie Katastrophenhilfe, darum das immerwährende Gebet, dass Gott sich an die Seite der Leidenden stellt und ihnen ein anderes Leben in Aussicht stellt.

„Christus, das Licht der Welt. Welch ein Grund zur Freude! In unser Dunkel kam er als ein Bruder. Wer ihm begegnet, der sieht auch den Vater. Ehre sei Gott, dem Herrn!“ (EG 410)

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und allen Ihren Lieben
ein lichtreiches, hoffnungsvolles und gesegnetes Osterfest 2018!
Äbtissin und Stiftsdamen des Stiftes Fischbeck

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