© Bettina Stöß 022018© Bettina Stöß 022018

Mit Wehmut mussten wir im Herbst zusehen, wie die fast 250 Jahre alte Roteiche gefällt wurde. Ein Abtransport war auf Grund des weichen Bodens nicht möglich und deshalb blieb der Baumriese den Winter über im Garten liegen.

Nach dem strengen Frost war nun der Boden so weit durchgefroren, dass wir den Rückezug anfahren lassen konnten. Das 18 Tonnen schwere Gefährt ist so breit, dass der Fahrer in „Millimeterarbeit“  durch das hintere Gartentor rangieren musste.
Der Rückezug, der ansonsten im Stiftsforst zum Einsatz kommt, kann mit seinem Greifer ein Gewicht von bis zu 4 Tonnen heben. Die Roteiche erwies sich allerdings als sehr schwergewichtig und konnte nicht in großen Teilstücken aufgeladen werden. Die Facharbeiter mussten sie in mehrere kleinere Teile zerlegen und so konnte sie dann abgefahren werden.
Uns hat der Abschied sehr traurig gemacht, denn dieser Baum war ein zentraler Punkt im Stiftsgarten.Es ist geplant, die durch die Fällungen entstandenen Lücken bald durch Neupflanzungen zu schließen. So wird sich das Bild des Abteigartens in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ändern. Neue Sichtachsen werden entstehen und die Besucher einen anderen Eindruck bekommen.

 

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