Sternsinger, Foto M.VoigtSternsinger, Foto M.Voigt

Am 5. Januar kamen sie zu früh, die Weisen aus dem Morgenland, die einem Stern folgen, und landeten deshalb vor der verschlossenen Tür der Stiftskirche. Eigentlich ist der 6. Januar der Tag der Sternsinger. Aber dann war es doch ganz richtig so, denn auf dem Fischbecker Wandteppich wird in der Gründungslegende der Morgenstern gezeigt als Hinweis, dass an dieser Stelle Helmburgis das Stift gründen solle.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit

Unsere 4 Weisen waren wie Könige gekleidet und erzählten und sangen von dem langen Weg zur Krippe. In der goldenen Kassette brachten sie kein Geschenk für die Stiftsdamen mit, sondern baten um Geld für ein Geschenk für Kinder. Die diesjährige Aktion der Sternsinger gilt dem Projekt „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“. Dafür gaben wir gerne eine Spende und erhielten das Segenszeichen über der Kirchentür. 20*C+M+B+18. „Jesus Christus begleite Sie und alle, die hier ein-und ausgehen mit seinem Segen durch das Jahr 2018“.

Die Sternsinger haben uns besucht und den Segen Gottes mitgebracht

In der katholischen Kirche ist der 6. Januar der Dreikönigstag. Aber das irritiert das evangelische Damenstift nicht, denn in der evangelischen Kirche feiern wir am 6. Januar das Epiphaniasfest: Fest der Erscheinung des Herrn. Die orthodoxen Christen begehen an diesem Tag das Weihnachtsfest.
Für Christen aller Konfessionen gilt: „Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. Dieses Licht leuchtet allen, die im Dunkeln sind, die im finstern Land des Todes leben.“ Lk. 1, 78-79
 
 

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