Was leuchtet so hell zwischen den Grabstellen des Stiftsfriedhofs?

Kein neuer aufgehender Stern auf dem Stiftsfriedhof, sondern eine neu errichtete Gießkannenhalterung an der Wegekreuzung Stiftsdamengräber und Hauptweg. Die alte Halterung war auch optisch in die Jahre gekommen. Darum hat sich der Heimatverein Fischbeck eine Überraschung einfallen lassen: mit dem Geld des Heimatvereins und dem handwerklichen Geschick von Herbert Grohowski entstand Anfang März ein baugleiches Modell in frischem Glanz.

Für das Stift und insbesondere die Friedhofsverwaltung war dieser Überraschungscoup eine große Freude. Wir sehen darin eine Antwort auf unsere Anstrengungen, den Friedhof zu einem Ort zu gestalten, der sich würdevoll und freundlich präsentiert.

Bereits der Männergesangverein hat im Mai 2017 die Eingangspforte des Friedhofs restauriert und damit erheblich zur Verschönerung des Friedhofs beigetragen. Seitdem hat sich einiges getan.

So verdanken die Besucher des Friedhofs der Firma Mitosinka die handlichen, kleinen Schubkarren, die am Eingang bereitgestellt sind. Eine große Erleichterung für die Grabpflege.

Vor zwei Jahren begannen die Stiftsdamen damit, die historischen Stiftsdamengrabstätten vom reichlich vorhandenen Efeu zu befreien. Die ersten Grabstätten in diesem Bereich sind inzwischen mit leuchtend blühendem Phlox und Eriken bepflanzt und erfreuen nicht nur die Besucher, sondern auch die Insekten. Im Bereich unserer Baumgrabanlage lädt eine Bank zum Verweilen ein, umhüllt von Fliederduft und dem Summen der Bienen.

Zur umweltfreundlichen Gestaltung unseres Friedhofs gehört nicht nur eine insektenfreundliche Bepflanzung, sondern selbstverständlich auch eine aktive Mülltrennung. Wir freuen uns, dass die Besucher uns dabei aktiv unterstützen und mithelfen, so wenig Abfall wie möglich zu hinterlassen.  

Wir danken dem Heimatverein und dem Ehepaar Grohowski herzlich für die Erneuerung der Gießkannenhalterung und erleben diese Aktion als große Unterstützung und Ermutigung, den Friedhof als Ort des Gedächtnisses und der Begegnung weiter zu entwickeln.