Südscheune – Ziel in Sicht

Fleißig wie die Ameisen turnen 12 Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Junker auf der riesigen Dachfläche herum, die die sogenannte „Südscheune“ bedeckt. 500 m² groß ist die Fläche, deren Unterbau 13 Monate Fleißarbeit der Zimmerleute, Tischler und Maurer gefordert hat. Nun wird sie innerhalb von 3 Tagen eingedeckt.

Glanzvolles Projekt der Klosterkammer Hannover

Jetzt wird es nicht mehr lange dauern, bis die Scheune in Doppelnutzung ein glanzvolles Projekt der Klosterkammer Hannover sein wird. Ihrer ursprünglichen Nutzung als Scheune wird sie weiterhin gerecht. In den beidseitigen Räumen ist Platz für die Lagerung von Baustoffen und anderem Material und in der gepflasterten Längsachse findet der Trecker weiterhin seinen Platz. Aber für Veranstaltungen, die im Sommer regengeschützt stattfinden sollen, wird er weichen müssen.
Für Lesungen, Veranstaltungen mit Kindern und naturnahen Vorträgen bietet die Durchfahrt der Scheune genügend Platz. Für die Besucher ist außerdem eine barrierefreie Toilette in Planung.

Vom Sorgenkind zur prachtvollen Scheune

Die alte Südscheune (Zehntscheune) von 1730 war Jahrzehntelang ein Sorgenkind des Stiftes. Als denkmalgeschützter Teil des baulichen Ensembles sollte sie bereits nach alten Plänen im Jahr 1899 in ein Wohnhaus umgebaut werden. Im Laufe der Jahre wurden unterschiedliche Konzepte zur Nutzung entwickelt, die aber durch das Ständerwerk und die unterschiedlichen Bodenniveaus nicht zu realisieren waren.
Aber jetzt freuen wir uns, dass wir einen „Sommerraum“ für Veranstaltungen haben – ein Ziel, das uns in dieser Corona-geprägten Zeit ermutigt.

Wir danken den Bauleuten der verschiedenen Gewerke sowie den Architekten der Klosterkammer Hannover für die engagierte und fachkundige Arbeit, die wir sehr schätzen.

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