Foto Stift Fischbeck

Pilgergruppen suchten schon immer die St. Johanniskirche auf. In neuerer Zeit pilgern immer mehr Menschen zu Fuß oder dem Fahrrad auf dem sehr gut ausgebauten Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda oder machen auf dem Weserradweg bei uns Station. Das Ziel Stift Fischbeck war und ist prominent. Aber die Stiftskirche soll natürlich kein Geheimtipp sein, sondern öffentlicher werden. Dies war der Rat des Amtes für „Kirche im Tourismus“.

Schon viele Kirchen haben das öffentliche Signet „Pilger- und Radwegekirche“ bekommen und sich damit verpflichtet, gewisse Kriterien, wie zum Beispiel verlässliche Öffnungszeiten von Ostern bis zum Reformationstag zu erfüllen. Uns war es ein großes Anliegen diese Anforderungen aufzunehmen, damit Pilger und Radfahrer die Stiftskirche nicht nur als kulturell einmaliges Bauwerk erleben, sondern in ihr auch einen Ort der Besinnung und des Gebetes finden. Pilger, die im Stift Fischbeck übernachten möchten, werden von unserer Pilgerbetreuerin herzlich willkommen geheißen.

Feierliche Verleihung

Nun wird rechtzeitig am Tag vor „Christi Himmelfahrt“ der zuständige Referent für Kirche im Tourismus, Jürgen Lojowsky die Verleihung des öffentlichen Status vornehmen.

Nach dem öffentlichen Morgengebet in der Stiftskirche findet um 9.30 Uhr die feierliche Übergabe des Schildes auf dem Helmburgisplatz statt. Damit erfolgt auch die Kartierung unserer bedeutsamen Kirche in allen Veröffentlichungen für Pilger und Radfahrer.

An der kleinen Feier nehmen nicht nur die Stiftsdamen, sondern auch gute Wegbegleiter des Stiftes teil. Wir freuen uns die Ortsbürgermeisterin von Fischbeck, Frau Rosemarie Kreiensen, den Leiter des Touristikzentrum Westliches Weserbergland Matthias Gräbner und die Pressevertreterin Barbara Jahn-Detering begrüßen zu dürfen.

Und er zog seine Straße fröhlich weiter

Die Verleihung des Signets geschieht unter dem Schriftwort aus der Apostelgeschichte 8, 39, wo es um die Begegnung zwischen Philippus und dem Kämmerer aus Äthiopien geht. Nachdem dieser getauft wurde, „zog er seine Straße fröhlich weiter.“

Es ist unser Wunsch für alle Besucher und Besucherinnen der St. Johanniskirche, dass sie ihren Weg „fröhlich weiter ziehen“.