Pilgern mit Pferd, © Sabine FalkePilgern mit Pferd, © Sabine Falke

Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg und pilgern alleine oder in einer Gruppe. Für die einen ist es die Suche nach Spiritualität, das Besinnen auf den eigenen Glauben. Für andere ist es eine Möglichkeit, den hektischen Alltag hinter sich zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Das Stift Fischbeck liegt direkt am Pilgerweg Loccum-Volkenroda und bietet als Pilgerherberge eine Übernachtungsmöglichkeit mit insgesamt drei Schlafplätzen an.

Pilgerin mit Pferd auf ihrem Weg nach Volkenroda

Die meisten Pilger machen sich traditionell zu Fuß auf den Weg. Hoch zu Roß zu pilgern ist dagegen schon etwas Besonderes. So konnten wir Frau Irena Guzik-Wehrmann willkommen heißen, die zusammen mit ihrem 16 Jahre alten Pferd Ronja den kompletten Pilgerweg reitet. Dieser Weg ist abwechslungsreich und sehr gut ausgeschildert. Er führt die Reiterin über das Wesergebirge, den Vogler, den Solling und durch das Eichsfeld. Die gesamte Wegstrecke beträgt 300 Kilometer, für die sich Frau Guzik-Wehrmann 16 Tage Zeit nehmen möchte.

Mit einem Pferd zu pilgern ist nicht ganz einfach, sondern erfordert eine gründliche Vorbereitung und Planung. Nicht nur die Reiterin wünscht sich für die Nacht eine Herberge, auch ihr Pferd benötigt einen Stall oder eine Weide. So hat Frau Guzik-Wehrmann vor Reisebeginn mit einer Vielzahl von Reiterhöfen, Reitvereinen und Bauernhöfen Kontakt aufnehmen müssen, damit Ronja über Nacht gut untergebracht ist.

In Fischbeck sind die Gegebenheiten für Pferd und Reiterin sehr günstig. Neben der Pilgerwohnung des Stiftes gibt es bei dem Reitverein auf dem Stiftsgelände auch eine Koppel, die Gastpferden gerne angeboten wird.

Wir wünschen Frau Guzik-Wehrmann einen intensiven und bereichernden Pilgerweg und ein gutes Ankommen in Volkenroda.

 

 

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