In diesen österlichen Tagen erfüllt uns eine Freude, die tiefer reicht als alles, was wir sehen und begreifen können. Es ist die Freude der Auferstehung – das leise, aber unerschütterliche Zeugnis: Das Leben siegt.
Wo Dunkel war, ist Licht geworden.
Wo Trauer wohnte, keimt Hoffnung.
Wo das Ende schien, beginnt ein neuer Weg.
Die Botschaft von Ostern ist keine ferne Erinnerung. Sie ist lebendig mitten unter uns. Sie spricht hinein in unsere Zweifel, in unsere Sorgen, in die Krisen unserer Zeit. Sie flüstert uns zu: Fürchte dich nicht.
Ostern ruft uns hinaus:
hinaus aus der Enge unserer Gedanken,
hinaus aus der Schwere unserer Lasten,
hinein in die Weite des Vertrauens.
Lasst uns diese Freude teilen – mit offenen Augen für die kleinen Wunder des Alltags, mit offenen Händen für unsere Mitmenschen, mit offenen Herzen für Gottes Gegenwart.
Möge die Kraft der Auferstehung euch tragen.
Möge das Licht des Lebens eure Wege erhellen.
Möge die Hoffnung euer Begleiter sein – heute und alle Tage.
So grüßen wir euch in österlicher Verbundenheit und rufen:
Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.
Äbtissin und Kapitel des Stiftes Fischbeck