Nein, so trübe war der 20. November gar nicht. Anlässlich der freudigen Ereignisse an diesem Donnerstag schien strahlend hell die Herbstsonne, denn es gab drei Anlässe im schönen Kapitelsaal der Abtei zu feiern.
Frau Dr. Renate Oldermann, unsere treue und langjährige Archivarin präsentierte ihr neues Buch: „Johanna Magdalena von Bismarck (1690-1762) und ihre Schwestern. Über Frömmigkeit im Barock“
Es ist das dritte Buch in der Reihe der Frauenprofile, das aus Forschungen über die Stiftsdamen des Stifts erwachsen ist. Mit leidenschaftlicher Spurensuche und wissenschaftlicher Quellenforschung, gepaart mit einem zufälligen Dachbodenfund – zwei handgeschriebene Gedächtnisprotokolle über gehörte Predigten – spannte Renate Oldermann einen großen Bogen über das Leben der Stiftsdamen in Fischbeck im Kontext der Regionalgeschichte, aber auch mit Blick nach Halle und darüberhinausgehende Bezüge zu Kolonialländern der Barockzeit.
Förderer dieser Publikation waren die Schaumburger Landschaft, die Landschaft Hameln/ Pyrmont e.V. und die VGH Stiftung, für die Frau Dr. Seegers, Dr. Arne Butt und Lucas Engbers an diesem Ereignis teilnahmen.
Geburtstag und Ehrenmitgliedschaft
Befeuert wurde die Freude durch Gäste, die noch einen zweiten Anlass zum Besuch des Stiftes hatten: Otto Freiherr von Blomberg, unser Schirmvogt und langjähriger Gesprächspartner für Renate Oldermann, feierte seinen Geburtstag. Die Stiftsdamen hatten ein festliches Buffet vorbereitet und der schöne Rahmen dieser Veranstaltung veranlasste den Vorsitzenden des Förderkreises Herrn Kerstein, eine Ehrenmitgliedsurkunde zu verleihen.
Für Wilhelm Möhlmann, ein Ur- Fischbecker und Gründungsmitglied des Förderkreises Stift Fischbeck, ist das Stift eine Herzensangelegenheit. Er wurde mit einer Urkunde für seine langjährige Treue und seine großzügigen Unterstützungen geehrt.
Wir danken Frau Dr. Oldermann für Ihre leidenschaftliche Archivarbeit, unseren Förderern für die Unterstützung, unserem Schirmvogt für seine langjährige Begleitung und Herrn Möhlmann für sein großes Engagement im Förderkreis.







