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Kasper, Balthasar und Melchior, unter diesen Namen kennen wir die drei Weisen aus dem Morgenland. Sie hatten zur Geburt Jesu einen lange erwarteten Stern am Himmel gesehen und sind diesem gefolgt. Bis zur Krippe in Bethlehem, wo sie dem neugeborene Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe darbrachten und ihm huldigten (Mt 2,10-11).

In den katholischen Gemeinden ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, singen, beten und schreiben die Segensbitte „20*C+M+B+17“  (Christus mansionem benedicat  = Christus segne dieses Haus) an die Haustüren.  In den Krippen werden die Figuren um die drei Weisen aus dem Morgenland ergänzt.

Dem Stern folgen

Wir wollen daran erinnern, dass die Weihnachtszeit noch nicht vergangen ist. Wo die Weihnachtsfreude wie ein helles Licht unser Leben durchfluten und uns die Herrlichkeit Gottes offenbaren möchte, da stecken wir schon wieder mitten im Alltag.
Was haben wir aus der frohen Botschaft zu Weihnachten gemacht?  Als ob es Weihnachten gar nicht gegeben hätten, sind wir mit all unseren Sorgen, Nöten und den Meldungen aus der Presse schon wieder in den Alltag eingetaucht.

Folgen also auch wir dem Stern, damit er Licht in unser Leben bringt und uns zur Krippe führt. Und das nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr hindurch.

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